W4 Marketing; Verkauf; Kommunikation

Januar 2018

Diese vier Trends werden das Marketing 2018 beschäftigen

Mit dem Jahreswandel hat sich nicht die gesamte Branche geändert. Dennoch zeichnen sich aus den Entwicklungen des vergangenes Jahres bereits Trends ab, die 2018 wichtig werden. Im Folgenden haben wir vier Dinge zusammengefasst, auf die Sie im neuen Jahr unbedingt im Auge behalten sollten.

DSGVO

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung ist nicht nur ein Trend, der sich am Horizont abzeichnet. Ab dem 25. Mai 2018 wird sie EU-weit greifen. Betroffen sind nicht nur Unternehmen mit Sitz in der EU, sondern alle Unternehmen, die sich mit ihren Angeboten an in der EU lebende Bürger wenden.
Die DSGVO wird den Datenschutz in Europa vereinheitlichen, was besonders für international agierende Unternehmen mehr Klarheit schaffen dürfte. In einigen Bereichen kommen aber auch strengere Regelungen auf Unternehmen zu. Besonders das Thema Transparenz und das Recht auf Vergessenwerden sind wichtige Anliegen. Da einige Aspekte der DSGVO noch nicht in der Praxis erprobt sind, wird die Auslegung der Regelung Unternehmen und Marketer über das gesamte Jahr beschäftigen.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir zentrale Punkte der Grundverordnung in einem Whitepaper zusammengefasst. Hier können Sie es kostenlos downloaden.

Neue Werbeformen

Google arbeitet für seinen Browser Chrome an einem eigenen Ad-Blocker. Unter anderem sollen Autoplay-Videos automatisch auf stumm geschalten werden. Für Nutzer, die allgemein ja eher weniger von Werbung angetan sind, ist das ein Segen. Werbetreibende aber müssen sich 2018 flexibel zeigen und neue Wege finden, Nutzer zu erreichen.

Daher ist davon auszugehen, dass Marken auch 2018 ihre Budgets für Influencer Marketing erhöhen werden. Auch ist eine Zunahme von Product Placement und Formen von Native Advertising zu erwarten.

Interactive Content

Spätestens 2017 hat sich Content Marketing branchenunabhängig zum grossen Konsens-Thema gemausert. Content allein ist aber nicht aller Probleme Lösung. Denn beim Marketing geht es letztlich um Aufmerksamkeit. Wenn alle Unternehmen Infografiken und Whitepaper anbieten, Videos produzieren und bloggen, ist es für einzelne Akteuere schwierig, hervorzustechen. Darum ist Interactive Content stark im kommen. Wenn Nutzer mit Inhalten interagieren können – zum Beispiel Tests, Spiele, interaktive Grafiken oder Augemented Reality – wird sich diese Erfahrung weitaus besser einprägen als passiv aufgenommene Inhalte. Die interaktiven Inhalte werden sich auch besser verbreiten und bessere, verhaltensbasierte Daten liefern.

Künstliche Intelligenz (AI)

Marketing Plattformen sammeln und verarbeiten inzwischen eine Vielzahl von Daten. Diese Plattformen werden immer bessere darin werden, aus diesen Informationen Aktionen abzuleiten und Entscheidungen zu treffen – beispielsweise wann eine Kampagne über welche Kanäle ausgeliefert bzw. gestoppt werden soll.

Bereits heute wird künstliche Intelligenz in Form von Chat-Bots eingesetzt. Nachdem dieses Thema im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit generieren konnte, wird es sich in diesem Jahr sicherlich weiter etablieren.

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