W4 Marketing; Verkauf; Kommunikation

November 2017

Wie Sie mit Ihrem B2B Blog Leads generieren

Bloggen ist längst nicht mehr nur ein Hobby junger Menschen, die über Mode, Kochen und Fitness schreiben. Mehr und mehr Unternehmen legen sich einen Corporate Blog zu, um neue Leads zu generieren. Worauf dabei zu achten ist, erklären wir im Folgenden.

Durch einen B2B Blog ergeben sich viele Vorteile. Als ein vergleichsweise günstiges Kommunikationsinstrument, wirken Blogs auf

  • den Kundendialog,
  • das Image,
  • die Stellung des Unternehmens in der Branche (Thought Leader),
  • den Traffic auf der eigenen Website und
  • die Leadgenerierung.

Nun sind Blogs aber auch im B2B längst kein Geheimtipp mehr. Wer hier also etwas erreichen will, muss auf Qualität setzen. Das lohnt sich langfristig auch: B2B Unternehmen, die regelmässig bloggen, generieren 67 Prozent mehr Leads als ihre Konkurrenz.

So generiert Ihr Blog mehr Leads

Inhaltliche Ausrichtung

Zu erst müssen Sie sich die Frage stellen, wen der Blog ansprechen soll und was Sie damit erreichen wollen. Geht es um Image und Transparenz oder darum, Wissen zu vermitteln? Wollen Sie eine aktuelle Kampagne mit einem Blog begleiten oder verschiedene Lösungen aus Ihrem Portfolio vorstellen? Je nach Zielstellung und Zielgruppe ändert sich die inhaltliche Ausrichtung des Blogs. Was Ihr Blog keinesfalls sein sollte, ist ein Gemischtwarenladen, wo News aus dem Unternehmen neben Nachrichten zu aktuellen Branchentrends und Praxisberichten stehen. Denn damit sprechen Sie eine relativ unspezifische Masse an, die letztlich nicht wissen kann, was sie von dem Blog zu erwarten hat. Nutzer, die nach Applications Stories suchen, werden dann gegebenenfalls einen anderen Blog bevorzugen.

Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan legt fest, was Sie veröffentlichen und in welchen Abständen. Es ist wichtig, mit Regelmäßigkeit zu bloggen. Mehr als ein Mal im Monat sollten Sie schon etwas veröffentlichen. Ein täglicher Blog wird hingegen schnell Ihre Kapazitäten übersteigen – schliesslich brauchen Sie interessante Inhalte, die auch entsprechend aufbereitet sind. Ein bis zwei Mal pro Woche sind hingegen ein guter Schnitt. Dabei empfiehlt sich, immer an den gleichen Wochentagen zu posten. Dann wissen Ihre Leser, wann sie einen neuen Beitrag erwarten können und werden den Besuch Ihres Blogs im Idealfall in ihre Alltagsroutine einbauen.

Ansprechende Gestaltung

Ein Blog ohne Bildmaterial wirkt dröge – auch bei sehr trockenen Wissensthemen. Ein Bild vermittelt Nutzern schnell einen Eindruck, worum es im Blogbeitrag geht und weckt Neugier auf den tatsächlichen Inhalt. Darüber hinaus können Grafiken besonders bei technischen Inhalten helfen, diese verständlich zu machen. Denken Sie daran: Es geht nicht darum, einfach nur Inhalte zu produzieren, sondern den Lesern einen Mehrwert zu bieten, damit sie den Blog eventuell in sozialen Medien teilen und regelmässig den Blog besuchen. Wiederkehrende Besucher nehmen Ihr Unternehmen als glaubwürdig und kompetent wahr und werden sicherlich eher zu Kunden als jene, die den Inhalt nicht hilfreich finden.

Call to Action

Der Kernpunkt der Lead-Generierung: Verweisen Sie in Ihren Blogbeiträgen auf Landingpages und Whitepaper, die zum jeweiligen Thema gut passen. Den Zugang zu diesen besonderen Inhalten ermöglichen Sie über ein Online-Formular, das essenzielle Kontaktdaten abfragt. Bei der Lead-Generierung geht es schliesslich darum, einen unbekannten Besucher zu einem bekannten Kontakt zu machen, den man dann noch gezielter ansprechen kann.

Verbreiten Sie Ihre Inhalte!

Sie müssen Ihren Blog natürlich promoten. Einerseits sollten Sie durch Suchmaschinenoptimierung für eine gute Sichtbarkeit bei Suchanfragen sicherstellen. Darüber hinaus sind soziale Medien zu nutzen, um einzelne Beiträge zu teilen. Es kann natürlich auch sinnvoll sein, sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und so an Backlinks zu kommen. Dafür ist natürlich ein hoher Zeitaufwand nötig.

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