W4 Marketing; Verkauf; Kommunikation

Mai 2017

Mit diesen 7 Tipps verbessern Sie die E-Mail-Zustellbarkeit

Beim E-Mail-Marketing gilt das Augenmerk oft den Öffnungsraten und Klickzahlen. Dafür wird guter Content produziert, der die Empfänger zu Interaktionen mit diesem anregen. Erfolgreiches E-Mail-Marketing beginnt aber schon einen wichtigen Schritt früher: Mit der Zustellbarkeit.

Es gibt verschiedene Aspekte, die zu beachten sind, um eine hohe Zustellbarkeit Ihrer E-Mails sicherzustellen. Denn Ihr guter Content nutzt Ihnen nichts, wenn es die elektronische Post nicht in die Inbox der Empfänger schafft. Im Folgenden zeigen wir Fehler auf, die die Zustellbarkeit (oft auch als Deliverability bezeichnet) negativ beeinflussen und wie Sie am besten gegensteuern.

Newsletter-Anmeldung

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für E-Mail-Marketing sind von Land zu Land verschieden. So oder so empfiehlt sich aber das Double-Opt-in-Verfahren. Nach der Anmeldung für einen Newsletter wird dem Abonnenten eine Bestätigungsmail geschickt. Dort ist ein Link enthalten, der zur Authentifizierung des Abonnements geklickt werden muss. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass Sie nur echte Interessenten in Ihren Verteiler aufnehmen und Spambots ausschliessen.

Ist die Anmeldung bestätigt, verschicken Sie eine Willkommensmail, in der Sie nochmals darlegen, was den Empfänger zu erwarten hat. So gewöhnt sich der Empfänger schon einmal daran, mit Ihrer Marke in seinem Postfach zu interagieren.

Saubere Listen

Wenn Sie Newsletter verschicken, die regelmässig Bounce-Rates von 20 Prozent oder mehr aufweisen, dann kann das langfristig Ihrer Reputation bei Internetdienstleistern (ISPs) schaden. Achten Sie darauf, dass Sie Hard Bounces aus Ihrem Verteiler entfernen. Selbiges gilt für Nutzer, die Ihren Newsletter als Spam markiert haben. Je mehr Empfänger dies machen, desto misstrauischer werden ISPs gegenüber Ihren Mails und lassen sie gegebenenfalls nicht mehr durch den Spam-Filter.

Authentifizierung

Unternehmen nutzen in der Regel Drittanbieter für den Versand des Newsletters. Achten Sie darauf, Ihre Absender-Domain mit diesem Provider zu authentifizieren. So können ISPs verifizieren, dass Ihre Mail echt und kein Spam ist.

Betreffzeilen

Wenn Ihre Mail wie Spam wirkt, wird sie auch so eingeschätzt. Das Aushängeschild ist hier neben der Absenderadresse die Betreffzeile. Vermeiden Sie es, alle Wörter gross zu schreiben, es mit Satzzeichen zu übertreiben (!!!) oder Sonderzeichen zu verwenden.
Ein guter Weg, glaubwürdige Betreffzeilen zu erstellen, ist Personalisierung. Ansonsten gilt es, den Inhalt der Mail kurz und prägnant wiederzugeben und keine leeren Versprechen zu machen.

URL Shortener

Verkürzte URLs werden von Spammern oft benutzt, um zu vertuschen, um was für einen Link es sich tatsächlich handelt. Daher sollten Sie unbedingt darauf verzichten. Bringen Sie nur gültige Links als Hyperlink oder in Form von Call-to-Action-Buttons in Ihrer Mail unter.

Abmeldung

Wenn sich Nutzer von Ihrem Newsletter abmelden, ist das natürlich unerfreulich. Dennoch sollte der „Abbestellen“-Link immer leicht für Empfänger zu finden sein. Ein gut lesbarer Hyperlink im Footer ist dafür ausreichend. Haben Empfänger Schwierigkeiten, den Newsletter abzubestellen, werden sie ihn genervt als Spam markieren und dies wird sich wiederum negativ auf Ihre Reputation auswirken.

Empfänger mit niedriger Interaktionsrate

Man will niemanden aufgeben. Dennoch: Wenn ein Empfänger seit einem halben Jahr keine Ihrer Mails geöffnet hat, wird er dies höchstwahrscheinlich auch in der Zukunft nicht machen. Diese inaktiven Empfänger ziehen Ihre Öffnungsraten nach unten. Niedrige Öffnungsraten fallen auch dem ISP auf. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass dieser Ihren Newsletter einfach blockt.

Viele Anbieter von Newsletter-Systemen greifen Marketer beim Versenden der Mails praktisch unter die Arme: Abmeldungen und Hard Bounces werden von den Versandlisten entfernt. Auch identifizieren sie Kontakte mit wenig Interaktion und bieten an, diese nicht mehr zu berücksichtigen. Anbieter wie Hubspot haben sogar eine Funktion eingeführt, die den Versand eines Newsletters automatisch stoppt, wenn die Bounce-Rate zu hoch ist.

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