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August 2017

Hard Bounce vs. Soft Bounce: Die Schreckgespenster des E-Mail-Marketings erklärt

E-Mails können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zugestellt werden. Dafür haben sich die beiden Begriffe Soft Bounce und Hard Bounce im Marketing etabliert. Wir erklären, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt und wie Sie die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter verbessern.

Bounces sind ein wichtiger Faktor, der über den Erfolg Ihres E-Mail-Marketings entscheiden kann. Ganz allgemein sind mit Bounces nicht zugestellte E-Mails gemeint. Bei so ziemlichen jedem Newsletter-Versand wird es E-Mails geben, die nicht zustellbar sind. Einzelne Bounces sind also noch kein Grund für Sorgenfalten.

Grundlegend ist die Unterscheidung zwischen Hard und Soft Bounces. Soft Bounces treten auf, wenn

  • die Mailbox des Empfängers voll ist,
  • die E-Mail zu gross für für das Postfach ist,
  • der Server zeitweilig nicht erreichbar ist,
  • die E-Mail im Spam-Filter hängengeblieben ist.

Soft Bounces machen in der Regel den geringeren Anteil der Bounces aus und gelten als temporär. Das bedeutet, dass die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails in Zukunft durchaus wieder möglich sein kann. Ein Hard Bounce ist im Gegensatz dazu endgültig. Das kann verschiedene Gründe haben:

  • die E-Mail-Adresse ist ungültig (z.B. aufgrund eines Tippfehlers),
  • die E-Mail-Adresse existiert nicht,
  • der Mail-Server des Empfängers blockt den Absender-Server.

Hohe Bounce-Rates können zu einem Problem für die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails werden. Darum sollte die Zustellbarkeit bei der Auswertung Ihrer Aktivitäten immer im Blick gehalten werden. Auch die Gründe für einzelne Bounces sind im Detail zu betrachten. Kommt es einmal zu einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Soft Bounces, lohnt beispielsweise ein Blick auf die Empfänger-Domain. Möglicherweise sind besonders Empfänger eines Anbieters betroffen – ein Indiz dafür, dass der Server überlastet ist und sich das Problem mit der Zeit von selbst löst.

Marketer nutzen heute Marketing Automation-Plattformen zum Versand ihrer Newsletter. Diese liefern praktisch in Echtzeit Analysen zur E-Mail-Zustellbarkeit. Sie ziehen üblicherweise auch völlig automatisch Konsequenzen aus diesen Analysen. So werden die meisten Anbieter ganz automatisch Hard Bounces vom Versand zukünftiger Mails ausschliessen. Das hat einen praktischen Grund: Denn regelmässig hohe Bounce-Raten führen zu einer schlechten Reputation der Absender-Domain. Das hat zur Folge, dass sich die Zustellbarkeit Ihrer Marketing-Mails weiter verschlechtert.

So reduzieren Sie die Zahl der Bounces

Eine leistungsfähige Software-Lösung unterstützt Ihr E-Mail-Marketing, indem es Hard Bounces ganz automatisch vom Versand weiterer E-Mails ausschliesst. Sie können aber auch selbst aktiv werden, indem Sie

1. saubere Adresslisten führen: Achten Sie auf eine korrekte Dateneingabe beim manuellen Hinzufügen neuer Empfänger. Oftmals geben Abonnenten selbst ihre E-Mail-Adresse ein, beispielsweise wenn sie den Newsletter über ein Formular bestellen. Auch dabei können Fehler passieren. Diese lassen sich zum Beispiel vermeiden, indem die Nutzer die Adresse zwei Mal eingeben müssen.

2. ein Double-Opt-In-Verfahren nutzen: Schicken Sie Abonnenten eine E-Mail, in der sie das Abonnement bestätigen müssen. Nur so erhalten Sie Adressen von echten Interessenten. Durch diese Interaktion mit ihrer Absender-Domain verringert sich auch die Gefahr, im Spam-Ordner zu landen.

3. gute Inhalte präsentieren: Von der Betreffzeile bis zum Inhalt Ihrer Mail müssen Sie überzeugen. Im Kontext der Zustellbarkeit ist die Wortwahl dabei entscheidend, denn mit bestimmten Worten scheitern Sie schnell am Spam-Filter.

4. kontinuierlich auf die Zustellbarkeitsraten achten und gegebenenfalls aktiv werden.

Weitere Tipps zur Verbesserung der E-Mail-Zustellbarkeit lesen Sie hier. 

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