W4 Marketing; Verkauf; Kommunikation

Mai 2017

Es muss nicht immer der Sprung aus dem Hubschrauber sein.

Für erfolgreiches Erlebnis-Marketing muss man sich nicht verbiegen, sondern kreativ sein! Wir leben in einer aufregenden Zeit. Es herrscht ein reges Angebot an Unterhaltung, Aktivitäten und Möglichkeiten. Wer im Gedächtnis bleiben will, muss sich etwas einfallen lassen!
Die Menschen wollen etwas erleben und an spannenden Dingen teilhaben, um darüber zu reden, zu twittern oder auf andere Weisen ihre Erfahrungen zu teilen. Wer aufregende Erlebnisse bietet, kann die Aufmerksamkeit potentieller Kunden gewinnen und Image-Arbeit für das Unternehmen leisten. Die Marke in den Köpfen zu verankern und positive Assoziationen zu schaffen, ist das primäre Ziel des Erlebnis-Marketings.

Wie genau sieht Erlebnis-Marketing aus?

Ganz oft steht ein bestimmtes Event im Mittelpunkt dieser Marketingstrategie, weshalb sie viele Gemeinsamkeiten mit dem sogenannten Event-Marketing aufweisen kann. Der entscheidende Unterschied ist, dass bei dem erlebnisorientierten Marketing die Interaktion mit der Marke im Vordergrund steht. Potentielle Kunden sollen durch eine Aktion auf die Marke aufmerksam gemacht werden und bestenfalls an einer Aktivität teilnehmen. Die Auseinandersetzung mit einer Marke in Verbindung mit einer Handlung befördert das Aufkommen von Assoziationen. Dadurch erinnern wir uns besser an die eigene Aktion und das Unternehmen, das diese in Gang gebracht hat. Es ist also klar, dass es sich beim Erlebnis-Marketing nicht um eine unidirektionale Kommunikation handelt.

Welche Aktionen ausgewählt werden, auf welche Weise und mit welchem Umfang sie durchgeführt werden, ist von den Unternehmen abhängig. Es ist allerdings besonders wichtig, dass das Erlebnis auf die Zielgruppe zugeschnitten wird. Bedürfnisse, Kenntnisse, Fähigkeiten und Interessen der Zielgruppe sollten vor der Planung der Aktion genauestens in Erfahrung gebracht werden, um ein erfolgreiches Erlebnis-Marketing gestalten zu können.

Wer nun aber denkt, dass nach einem erfolgreich durchgeführten Erlebnis beziehungsweise einer coolen Aktion Schluss ist, hat sich getäuscht!
Ein wichtiger Abschnitt des erlebnisorientierten Marketings fängt jetzt erst an. Die Nachbereitung, Auswertung und Verbreitung des Erlebnisses sind wichtige und unerlässliche Massnahmen. Sie tragen erheblich zur Kundenpflege und -gewinnung bei, weshalb sie nicht vernachlässigt oder unterschätzt werden sollten. Wird das Erlebnis zum Beispiel nachträglich auf Social-Media-Kanälen in Form eines Rückblickes mit Bildergalerie präsentiert, kann den Teilnehmern das Erlebnis erneut ins Gedächtnis gerufen werden und die Marke wird besser in den Köpfen verankert. User, die nicht an der Aktion teilgenommen haben, können durch nachträglichen Postings zu Interessenten und für zukünftige Erlebnisse gewonnen werden.

Was gehört zum erlebnisorientierten Marketing?

Verschiedene Aktionen können für das Erlebnis-Marketing genutzt werden: Von Feierlichkeiten, Info-Veranstaltungen und Ausstellungen über Umfragen bis hin zu Gewinnspielen und Image-Aktionen ist alles möglich. Wie diese Beispiele zeigen, liegt dieser Art des Marketings oft ein Offline-Erlebnis zugrunde, das online vermarktet, nachbereitet, bewertet und besprochen wird. Wichtig dabei ist, dass den Interessenten bzw. Kunden ein Mehrwert geboten wird, um ihre Aufmerksamkeit und Zeit für eine Aktion zu gewinnen.

Besonders kreative und grosse Erlebnisse zu schaffen, kann sehr aufwendig und kostspielig werden. Viele Unternehmen entscheiden sich daher für einen Kooperationspartner (Co-Marketing). Denn je grösser und ausgefallener ein Erlebnis aufgezogen wird, desto grösser ist die Chance, dass es sich fest im Gedächtnis der Teilnehmer verankert. Des Weiteren bietet eine grössere Aktion in der Regel mehr Material für anschliessende Marketingmassnahmen.

Das Parade-Beispiel schlechthin:

Red Bull ist ein Vorreiter in Sachen Erlebnis-Marketing. Sie haben dieses strategische Marketing perfektioniert und mittlerweile auf eine ganz neue Ebene gesetzt. Ausgangspunkt war der Energy-Drink, der durch Event-Kooperationen und vor allem auf Sportveranstaltungen vermarktet wurde. Inzwischen wird die Marke nicht nur auf Veranstaltungen oder auf Sportevents beworben, sondern Events werden durch die Marke Red Bull vermarktet. Sie haben sich also durch Erlebnis-Marketing ein so starkes Event-Image aufgebaut, dass viele Veranstalter Red Bull als Partner möchten, um ihr Image zu nutzen.

Ihre Vorteile mit Erlebnis-Marketing auf einen Blick:

  • Sie bringen sich in das Gedächtnis potentieller Kunden.
  • Sie verbinden Kundenpflege und -gewinnung.
  • Sie steigern Ihre Verkaufszahlen.
  • Sie betreiben Marken- und Image-Pflege.
  • Sie können Offline- und Online-Marketing verbinden.
  • Sie haben viel kreativen Spielraum.
  • Sie optimieren mit Marketing-Automation Ihr Anschluss-Marketing.
  • Sie fördern Networking.
  • Sie haben die Ideale Grundlage für Co-Marketing.

So kommt Ihre Kampagne in Gang:

Das Erstellen und Durchführen von Marketingmassnahmen, die das Erlebnis online verbreiten oder eine Offline-Aktion nachträglich vermarkten, sind am effizientesten mit einer Marketing-Automations-Software wie HubSpot zu bewerkstelligen. Mit dieser Plattform können Kampagnen sehr schnell und einfach geplant sowie auf verschiedenen Online-Kanälen umgesetzt werden. Sie hilft Ihnen mit geringem Aufwand viele Menschen auf einmal zu erreichen und den Erfolg Ihres Erlebnisses in die Welt zu tragen.

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