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November 2017

Content Promotion: Mehr Traffic für gute Inhalte

Immer mehr Unternehmen setzen auf Content Marketing als Mittel zur Leadgenerierung. Sie produzieren Whitepaper und Infografiken, betreiben eigene Blogs und bieten Webinare an. Doch die Inhalte finden ihr Publikum nicht von allein: Auch Inhalte müssen entsprechend verbreitet werden.

Für die Streuung von Inhalten werden die Begriffe Content Promotion und Content Seeding verwendet. Vielerorts werden beide synonym gebraucht, wenngleich viele unter Content Promotion explizit die bezahlte Verbreitung von Inhalten verstehen und darin eine Abgrenzung zu Content Seeding sehen. Beide Begriffe trennscharf zu definieren soll aber nicht Aufgabe dieses Beitrags sein. Wichtig an dieser Stelle ist, dass es bezahlte und unbezahlte Methoden gibt, um Nutzer zu Ihren Inhalten zu führen.

Inhalte kostenlos verbreiten

SEO

Bei Content Seeding oder Content Promotion geht es darum, Inhalte aktiv über andere Kanäle zu streuen. Dennoch: Die Arbeit fängt bei den Inhalten selbst an. Letztlich werden die meisten Blogs und Websites über Suchmaschinen gefunden. Daher gilt: Wer ein Whitepaper über eine Landingpage anbietet, sollte diese Landingpage entsprechend optimieren. Selbiges gilt natürlich für sämtliche Website- oder Blog-Texte. Das Thema SEO ist zu umfangreich, um es an dieser Stelle zu diskutieren. Daher in aller Kürze: Bieten Sie hochwertige Inhalte und nutzen Sie entsprechend relevante Keywords, die in der URL, der Meta Description, dem Seitentitel und den Alt-Attributen der verwendeten Bilder vorkommen.

Social Media

So gut wie jedes Unternehmen ist auf dem einen oder anderen sozialen Netzwerk aktiv. Interessante Inhalte sollten entsprechend über diese Kanäle gestreut werden. Bei Twitter und Facebook sollte mit Hashtags gearbeitet werden, um die Reichweite über die bereits vorhandenen Follower zu erweitern. Überzeugen der Post und der Inhalt, zu dem er führt, werden ihn andere User eventuell teilen.

E-Mail

E-Mail-Marketing ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht unbedingt die beste Methode, neue Leads zu generieren. Sie ist aber sehr gut, um bestehende Leads warm zu halten und für Traffic auf Ihrem Blog zu sorgen oder über Download-Angebote Leads zu qualifizieren. Content ist schliesslich nicht nur zur Leadgenerierung da – auch Lead Nurturing zählt.

Kommentare & Foren

Verschiedene Themenbereiche erfreuen sich grosser Online Communities. Es kann sich lohnen, entsprechende Foren zu identifizieren und – sofern angebracht – eigene Inhalte anzuteasern und zu verlinken. Es kann auch nützlich sein, andere Blogs oder Social Media Posts zu einem Thema mit einem Hinweis auf eigene Inhalte zum Thema zu kommentieren.

Kostenpflichtige Content Promotion

Die meisten Formen der bezahlten Verbreitung von Content kennt man als Pay Per Click (PPC)-Kampagnen. Damit ist nichts anderes als die Abrechnungsmethode gemeint: Anbieter werden für den Klick auf eine Anzeige bezahlt. Daher gibt es auch die Bezeichnung Klickvergütung.

SEM

Search Engine Marketing begegnet man eigentlich immer, wenn man eine Suchmaschine benutzt. Es sind die Suchergebnisse, die bei Google beispielsweise ganz oben mit dem Verweis „Anzeige“ angezeigt werden. Für SEM werden zu erst relevante Keywords für Ihre Inhalte recherchiert. Die Anzeige wird ausgeliefert, wenn ein Nutzer nach einem der angegebenen Keywords sucht. Es kann gewählt werden, ob die Keywords genau übereinstimmen müssen oder nicht. Auch kann festgelegt werden, ob die Anzeige ortsbezogen ausgeliefert werden soll.

Social Media

Sie können verschiedene Kampagnen über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter starten. Wollen Sie Inhalte streuen, die sich ausserhalb dieser Plattformen befinden, wählen Sie bei Facebook beispielsweise hier die Option „Traffic“. Dank des präzisen Targetings kann die Zielgruppe sehr genau definiert werden (Interessen, Alter, Sprache, Geschlecht, Ort etc.). So kann schnell viel Traffic erzeugt werden. Ob dieser Traffic hochwertig ist, also User auf Ihrer Seite auch eine Aktion durchführen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Content Distribution Netzwerke

„Das könnte Sie auch interessieren…“ Auch Inhalte, die über die Content Distribution Networks wie Ligatus und Outbrain gestreut werden, sind Ihnen wahrscheinlich schon begegnet. Man findet sie in der Regel am Ende von gelesenen Artikeln. Publisher stellen Teile ihrer Seite diesen Netzwerken zur Verfügung, um dort andere Inhalte zu bewerben. Somit lässt sich eine durchaus grosse Leserschaft erreichen. Auch das Targeting funktioniert gut. Der Vorteil ist, dass die Content Distribution Netzwerke im Gegensatz zu Twitter und Facebook plattformübergreifend wirken und somit keine Nutzer automatisch ausgeschlossen werden, die nicht auf sozialen Median aktiv sind.

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